Gemeinsam- Im Wohnzimmer mit Nischen abhängen.

Wie Nischen dafür sorgen zusammen im Wohnbereich zu leben ohne sich zu stören.

Gemeinsam-  Im Wohnzimmer mit Nischen abhängen.

1. Gemeinschaft und Abgeschlossenheit gleichzeitig – Nischen beziehungsweise Rückzugsecken sind die ideale Ergänzung zu einem großzügigen Wohnbereich und befriedigen das Bedürfnis fast jeder Familie nach Ruhe und lebendigem Austausch.

2. Dinge liegen lassen – Achtet darauf, dass Dinge des Alltags liegenbleiben können, ohne zu stören, anstatt immer weggeräumt werden zu müssen. Wer sich zum Beispiel gerne mit Büchern, Laptops oder Spielen am Esstisch ausbreitet, muss zu den Essenszeiten immer Platz machen. Durch das ständige Wegräumen beginnt man diese Tätigkeiten in andere Räume zu verlegen oder gar damit aufzuhören. Also lieber gleich eine passende Leseecke einrichten, einen Teppich zum offiziellen Spielteppich erklären oder ein kleines Arbeitsboard montieren.

3. Klar abgrenzen – Sorgt dafür, dass sich die Rückzugsbereiche klar vom Hauptbereich abheben. Eine visuelle Trennung ist empfehlenswert, denn wenn keiner sieht dass man in der Ecke abchillt, wird man auch seltener gestört. Außerdem helfen natürlich auch Raumtrenner beziehungsweise Vorhänge, die zusätzlich noch für etwas Schallschutz sorgen können. Auch Regale in diversen Größen oder Pflanzen sind hilfreich wenn es um das Kreieren von Rückzugsnischen geht.

Gemeinsam- Im Wohnzimmer mit Nischen abhängen.

Lisi Wieser

Autor: Lisi Wieser

Lisi Wieser, Architektin, leitet seit 2012 das Atelier "Architektur für Alle!". 2020 entwickelte sich daraus ein neues Entwurfsformat: das Online-Plancoaching. Als Doktorandin erforscht Wieser zurzeit neben ihrer Tätigkeit im Atelier "Architektur für Alle! Planen für kleine Wohnarchitekturen - Strategien im Umgang mit der Unplanbarkeit alltäglicher Architekturen “an der TU Berlin (seit 2019). Seit 2015 unterrichtet Sie Entwurf an der TU Wien. Sie engagierte sich politisch in der ZiviltechnikerInnenkammer (2015-2019), studierte an der TU Delft (2004) und verbrachte 2006 ein Auslandsjahr bei Dive Architects in London. Ihr Architekturstudium schloss sie 2007 an der TU Wien mit Auszeichnung bei Prof. William Alsop ab.

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