Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant – 3 Schritte

Habt ihr ein charmantes Haus aus den 1950er-, 1960er- oder sogar 1990er-Jahren geerbt oder gekauft, das darauf wartet, in neuem Glanz zu erstrahlen?

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Altes Haus modernisieren Grundriss: Vorher-Nachher

Euer Vater, die Großeltern, der Onkel oder ein anonymer Verkäufer haben es mit viel Liebe selbst gebaut. Nun soll neues Leben einziehen.

Oft entspricht die Raumaufteilung aus früheren Zeiten nicht den heutigen Lebensgewohnheiten: viele kleine Zimmer statt eines großen, wenig bis gar kein Kontakt zum Garten, die Treppe an einer ungünstigen Stelle, lange Flure und häufig dunkle Räume. Deshalt="Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte"plant ihr jetzt einen Umbau. Und hier kommt der erste Schritt in die richtige Richtung.

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Dies ist war ein altes Hasu aus den 1952ern und erstrahlt 2026 in neuem Glanz

1. Holt euch die alten Pläne – vom Bauamt/Gemeinde/Magistrat

Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte

Selten bekommt man beim Kauf von Häusern ausreichend gute Bestandspläne (also Pläne vom Ist-Zustand) vom Makler übergeben. Allzu oft gibt es keine Pläne vom geerbten Haus. In der Bauabteilung von ihrem zuständigen Amt (Gemeindeamt, Magistrat, Bauamt etc.) finden sich aber fast immer gut erhaltende Pläne aus der Zeit, als das Haus gebaut wurde. Auch wenn das Haus aus den 1950er-Jahren oder früher stammt, finden sich im Archiv wertvolle Originalpläne, Konstruktionszeichnungen und Notizen.

Seid ihr Besitzer des Hauses, genügt euer eigener Ausweis; falls ihr das Haus nicht offiziell besitzt, benötigt ihr einfach eine Vollmacht vom Eigentümer, um Zugang zu euren Plänen zu erhalten.

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Hier seht ihr ein Haus in Oberösterreich, die Oma hats weitergegeben, jetzt wohnen die Enkel drin

Tipp: Wenn die Verwandten brav einen Ordner mit allen Plänen in einer dicken Mappe gesammelt haben, reichen diese für den Anfang meist aus. Ein professioneller Blick kann später schnell beurteilen, ob diese für den gesamten Umbau genügen.

Die Pläne sind ein wichtiger Baustein, um zu verstehen, was genau vor euch liegt – besonders, wenn ihr strukturelle Änderungen plant.

  • Sich das Leben einfach machen und vorher anrufen: Einige Gemeindeämter senden euch oft gerne Ihre Pläne unkompliziert per E-Mail zu. Ruft bei eurem zuständigen Amt einfach vorher an und erkundigt euch danach.
  • Pläne einscannen, statt fotografieren: Um die Pläne in bester Qualität digital zu sichern, scannt diese am besten ein. Fotos können verzerren und sind dann schwierig zu digitalisieren.

Im nächsten Teil dieser Blogserie erfahrt ihr, wie ihr eure Vorstellungen und Wünsche konkretisiert, euer Budget plant und den Zeitrahmen für eure Renovierung sinnvoll festlegt.

Wenn ihr Fragen habt, oder eine individuelle Beratung wünscht schreibt mir einfach drei kurze Sätze hierhin: eine Anfrage oder ruft mich einfach unter 0043-676-7267983 an.

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Noch ein bissschen was zum Umbau und Sanierung:

Die Fenster und Türen sollen ausgetauscht werden, die Elektrik ist neu zu machen, die Böden werden renoviert und eine neue Heizung muss her. Verschiedene Fördermöglichkeiten für Bauherren und Sanierer findet ihr in Deutschland auf verbraucherzentrale.de und in Österreich auf infina.at. Diese kann man auch gut für bessere Dämmung und eine neue Fassade beantragen. Den ganzen Blogartikel findest du hier:–> Fördermöglichkeiten

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