Wie plane ich mein Einfamilienhaus zum Mehrgenerationenhaus um?

„Wir wollen umbauen – und mit unserer Familie zu unseren Eltern ins ältere Haus ziehen.“ Zwei getrennte Zugänge, niemand soll sich gestört fühlen, und wir wollen so leben, wie es uns gefällt. Aber wie soll das in diesem bestehenden Haus klappen?“
Das Ergebnis eines Umbaus vom Einfamilienhaus zum Zweifamilienhaus - Küche, Essbereich und Wohnzimmer
Das Ergebnis eines Umbaus vom Einfamilienhaus zum Zweifamilienhaus – Küche, Essbereich und Wohnzimmer

Kommt dir das bekannt vor? Genau vor dieser Frage stand eine junge Familie aus Steyr.

Das Ausgangsszenario:

Ein 80er-Jahre-Haus in Hanglage mit herrlichem Blick auf die Berge. Die beiden Geschwister der Auftraggeberin sind längst ausgezogen. Nun zieht die junge Familie mit zwei kleinen Kindern zurück ins Elternhaus. Die Großmutter ist pflegebedürftig und lebt gemeinsam mit dem Vater im Haus. Jetzt sollen alle unter ein Dach, am bestend das leerstehende Dachgeschoss umnutzen. Aber das möglichst Budgetschonend und niemand soll sich stören, aber alle gemeinsam glücklich sein – aber wie?

>>> Geplant war ein Ausbau des Dachgeschosses, damit die junge Familie einziehen kann, maximales Budget: 250.000 €.


Die bauliche Realität?

Ein fertiger Dachausbau hätte rund 400.000 € verschlungen – weit über dem Budget. Und im Alltag? Völlig unpraktisch. Mit zwei kleinen Kindern im Dachgeschoss fehlt der direkte Schritt ins Freie. Gleichzeitig brauchten die Großeltern ein barrierefreies Schlafzimmer. Die Standardlösung funktionierte hier einfach nicht.

Wir haben das Konzept deshalb komplett gedreht. Statt teuer nach oben zu bauen, haben wir die ebenerdigen Räume clever neu aufgeteilt und mit praktischen Zubauten in den Garten erweitert.

Die Lösung im Detail:

Das Schlafzimmer der Großeltern wandert ein Halbgeschoss tiefer in einen kleinen, neuen Anbau – komplett barrierefrei und mit eigenem, neuen Bad. Das macht den Weg im Erdgeschoss frei für die junge Familie. Das ursprüngliche Schlafzimmer wird vergrößert, bekommt den ersehnten Zugang zum Garten und wird zum neuen Wohnbereich umfunktioniert. Die drei ehemaligen Kinderzimmer bleiben bestehen und werden zu zwei neuen Kinderzimmern sowie einem Elternschlafzimmer umgenutzt. Das alte, aber neu sanierte Bad wird der jungen Familie zugeschlagen.

Letztlich muss innen nur wenig eingegriffen werden:

Durch die beiden Zubauten von jeweils 25m2 wird aus dem einstigen Einfamilienhaus ein gut strukturiertes, geräumiges Zweifamilienhaus. Sein Charakter bleibt erhalten, nur das Dach verlängerte sich.

Die Familie ist happy, was die Google-Bewertung zeigt

„Lisi Wieser besitzt ein besonderes Gespür für das, was essenziell ist. Mit ihrer Hilfe und ihren gezielten Fragen konnten wir schnell herausfinden, was im Alltag notwendig, schön oder/und praktisch ist. Wir haben unser Elternhaus in ein Mehrgenerationenhaus umgebaut, und das Zusammenführen verschiedener Meinungen erwies sich als eine anspruchsvolle Aufgabe. Dank Lisis geschickter Fragetechniken und ihrer Fähigkeit, alltägliche Gewohnheiten in effiziente Pläne zu integrieren, wurde ihre Planung zu einer Bereicherung für unsere gesamte Familie. Wir leben in unserem Haus nun nach unseren Wohnbedürfnissen mit viel Sonne, Gartenkontakt, genug Platz für die Kinder und einem barrierefreien, aber kaum veränderten Bereich für die Eltern. Wenn Sie kostengünstig und dennoch optimal nach Ihren eigenen Bedürfnissen umbauen möchten, sind Sie in diesem Planungsbüro hervorragend aufgehoben.“Google Bewertung,

Zwei Bilder untereinander die das gleiche Haus zeigen, erst als Einfamilienhaus, dann als Zweifamilienhaus
Kleiner Überblick von Aussen. Einzig ein kleiner Anbau von 20m2 mit grosszügiger Glasfassade war notwendig um zwei anstelle von einer Familie unterzubringen.

Du überlegst mit deiner Familie zusammenzuziehen und aus dem Einfamilienhaus, ein Zweifamilienhaus zu machen?
In meinem Newsletter bekommst du alle 2 Wochen

– Praxistipps für das Leben miteinander und wie ihr euch den Alltag verschönert
– Echte Beispiele von Umbaustarterinnen wie dir
– Kostenlose Checklisten für deinen perfekten Umbaustart.

Für den besten Start in deinen Umbau bekommst du am Anfang täglich einen Teil deines Willkommenspaket. 5 Tage lang – mit Checklisten und Vorher-Nachher Beispielen. Danach alle 2 Wochen.

Wie plane ich mein Einfamilienhaus zum Mehrgenerationenhaus um?

Ich bin Architektin Lisi Wieser und plane seit über 13 Jahren alte Häuser in Österreich und in Deutschland in ein neues Zuhause um. Meine KundInnen behalten dabei alle Fäden in der Hand und schaffen sich damit die Grundlage bis zu 50% ihrer Bausumme zu sparen bei gleichzeitigem maximieren ihrer Wohnqualität. Wie das gehen kann kannst du hier lesen–>

Du stehst kurz vor deinem Umbau und möchtest deinen Garten in deinem umgebauten Zuhause im ganzen Innenraum spüren?

Dann schreibe mir direkt drei kurze Sätze zu deinen geplanten Veränderungen und ich zeige dir wie dein Garten dich vom morgendlichen Zähnputzen bis zum Geschirrspülereinräumen am Abend begleitet.

Liebe Grüsse, Architekin Dr. Lisi Wieser

P.S. Du hast Lust deinen Umbau komplett selbst zu planen? Mit mir als Architektin in deinem Rücken? Dann gibt es ab September 2026 zum ersten Mal die Möglichkeit dazu. Hier erfährst du mehr–>

Architektur für Alle! – ZT Architektin Dr. Lisi Wieser
office@architekturfueralle.com
www.architekturfueralle.com

Autor: Lisi Wieser

Lisi Wieser, Architektin, leitet seit 2012 das Atelier "Architektur für Alle!". 2020 entwickelte sich daraus ein neues Entwurfsformat: das Online-Plancoaching. Als Doktorandin erforscht Wieser zurzeit neben ihrer Tätigkeit im Atelier "Architektur für Alle! Planen für kleine Wohnarchitekturen - Strategien im Umgang mit der Unplanbarkeit alltäglicher Architekturen “an der TU Berlin (seit 2019). Seit 2015 unterrichtet Sie Entwurf an der TU Wien. Sie engagierte sich politisch in der ZiviltechnikerInnenkammer (2015-2019), studierte an der TU Delft (2004) und verbrachte 2006 ein Auslandsjahr bei Dive Architects in London. Ihr Architekturstudium schloss sie 2007 an der TU Wien mit Auszeichnung bei Prof. William Alsop ab.