Altes Haus sanieren: Konkretisiert eure Vorstellungen, Wünsche, Budget und Zeitrahmen

2. Teil der Blogserie „Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause plant – drei praktische erste Schritte.

Sobald ihr die nötigen Pläne gesichert habt (wie im letzten Beitrag beschrieben), ist es Zeit, die Vision für euer neues Zuhause konkret zu machen und damit der Sanierung euers altesn hauses nichts mehr im Wege steht ist es jetzt an der zeit sich eine erste Planungshilfe zu holen.

Bei unserem Erstgespräch treffen wir uns (online oder im Büro) für ein bis eineinhalb Stunden und besprechen eure Wünsche, Sorgen und Vorstellungen. Wir sprechen über Budgetmöglichkeiten, Baupreise und Zeitrahmen. Am Ende wisst ihr mehr und ich weiss, was ihr von unserem Architekturbüro braucht. Das Erstgespräch kostet 100 € exkl. USt und wird bei einer weiteren Planungsbeauftragung gutgeschrieben.

Schreibt uns gerne eine Anfrage oder ruft mich einfach unter 0043-676-7267983 an.

Architektin Lisi Wieser in Aktion mit Zeichen-Tablet in der Hand

Ein Erstgespräch bietet euch eine ideale Grundlage, um euer Umbauprojekt entspannt und gut informiert zu starten. Ihr erhaltet eine klare Orientierung und einen Überblick über alle anstehenden Schritte, ohne euch direkt an eine Verpflichtung binden zu müssen. Wir helfen euch, eure Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren und bringen gemeinsam Ordnung in eure Vorstellungen. Wir analysieren eure baulichen Möglichkeiten fachkundig und geben euch eine fundierte Einschätzung zu notwendigen Maßnahmen und potenziellen Lösungen. So gewinnt ihr Sicherheit über die Realisierbarkeit eurer Ideen und die voraussichtlichen Kosten.

Was ihr zum Termin mitbringen solltet:

  • Fotos des Hauses: Detaillierte Fotos von innen und außen, um den aktuellen Zustand zu dokumentieren.
  • Gesammelte Pläne und Unterlagen: Alles, was ihr gescannt und gesammelt habt, wird hier nützlich.

Im nächsten Teil dieser Blogserie erfahrt ihr, wie ihr richtig Geld einsparen könnt mit einem Energieberater.

Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant – 3 Schritte

Habt ihr ein charmantes Haus aus den 1950er-, 1960er- oder sogar 1990er-Jahren geerbt oder gekauft, das darauf wartet, in neuem Glanz zu erstrahlen?

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Altes Haus modernisieren Grundriss: Vorher-Nachher

Euer Vater, die Großeltern, der Onkel oder ein anonymer Verkäufer haben es mit viel Liebe selbst gebaut. Nun soll neues Leben einziehen.

Oft entspricht die Raumaufteilung aus früheren Zeiten nicht den heutigen Lebensgewohnheiten: viele kleine Zimmer statt eines großen, wenig bis gar kein Kontakt zum Garten, die Treppe an einer ungünstigen Stelle, lange Flure und häufig dunkle Räume. Deshalt="Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte"plant ihr jetzt einen Umbau. Und hier kommt der erste Schritt in die richtige Richtung.

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Dies ist war ein altes Hasu aus den 1952ern und erstrahlt 2026 in neuem Glanz

1. Holt euch die alten Pläne – vom Bauamt/Gemeinde/Magistrat

Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte

Selten bekommt man beim Kauf von Häusern ausreichend gute Bestandspläne (also Pläne vom Ist-Zustand) vom Makler übergeben. Allzu oft gibt es keine Pläne vom geerbten Haus. In der Bauabteilung von ihrem zuständigen Amt (Gemeindeamt, Magistrat, Bauamt etc.) finden sich aber fast immer gut erhaltende Pläne aus der Zeit, als das Haus gebaut wurde. Auch wenn das Haus aus den 1950er-Jahren oder früher stammt, finden sich im Archiv wertvolle Originalpläne, Konstruktionszeichnungen und Notizen.

Seid ihr Besitzer des Hauses, genügt euer eigener Ausweis; falls ihr das Haus nicht offiziell besitzt, benötigt ihr einfach eine Vollmacht vom Eigentümer, um Zugang zu euren Plänen zu erhalten.

Altes Haus modernisieren Grundriss:  Vorher-Nachher
Hier seht ihr ein Haus in Oberösterreich, die Oma hats weitergegeben, jetzt wohnen die Enkel drin

Tipp: Wenn die Verwandten brav einen Ordner mit allen Plänen in einer dicken Mappe gesammelt haben, reichen diese für den Anfang meist aus. Ein professioneller Blick kann später schnell beurteilen, ob diese für den gesamten Umbau genügen.

Die Pläne sind ein wichtiger Baustein, um zu verstehen, was genau vor euch liegt – besonders, wenn ihr strukturelle Änderungen plant.

  • Sich das Leben einfach machen und vorher anrufen: Einige Gemeindeämter senden euch oft gerne Ihre Pläne unkompliziert per E-Mail zu. Ruft bei eurem zuständigen Amt einfach vorher an und erkundigt euch danach.
  • Pläne einscannen, statt fotografieren: Um die Pläne in bester Qualität digital zu sichern, scannt diese am besten ein. Fotos können verzerren und sind dann schwierig zu digitalisieren.

Im nächsten Teil dieser Blogserie erfahrt ihr, wie ihr eure Vorstellungen und Wünsche konkretisiert, euer Budget plant und den Zeitrahmen für eure Renovierung sinnvoll festlegt.

Wenn ihr Fragen habt, oder eine individuelle Beratung wünscht schreibt mir einfach drei kurze Sätze hierhin: eine Anfrage oder ruft mich einfach unter 0043-676-7267983 an.

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Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte


Noch ein bissschen was zum Umbau und Sanierung:

Die Fenster und Türen sollen ausgetauscht werden, die Elektrik ist neu zu machen, die Böden werden renoviert und eine neue Heizung muss her. Verschiedene Fördermöglichkeiten für Bauherren und Sanierer findet ihr in Deutschland auf verbraucherzentrale.de und in Österreich auf infina.at. Diese kann man auch gut für bessere Dämmung und eine neue Fassade beantragen. Den ganzen Blogartikel findest du hier:–> Fördermöglichkeiten

Wie ihr ein altes Haus zu eurem neuen Zuhause umplant - 3 Schritte

Magazin des NÖ Gemeindebunden – Heimvorteil: Alle unter einem Dach

Klicken Sie hier, um den Artikel anzuzeigen

Hier findet ihr einen kleinen Auszug:

Oft sitzen ältere Menschen alleine in riesigen Wohngebäuden. Junge ziehen weg und schaffen sich ihr eigenes Reich. Dabei gäbe es neben dem Bodenschutz viele weitere Vorteile von Mehrgenerationen-Wohnkonzepten.


VON DANIELA LINAUER

„Jung und alt="Magazin des NÖ Gemeindebunden - Heimvorteil: Alle unter einem Dach"in einem Haus zu vereinen,
war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten!“ Eine junge Familie aus Steyr war vorerst unsicher mit den Großeltern unter einem Dach zu wohnen. Doch die Skepsis ist inzwischen völlig gewichen. Ein einst desolates Ferienhaus einer Familie aus Steyr strahlt jetzt in neuem Glanz und vereint Jung und Alt.

Mit dieser Entscheidung ist Familie B. aber in der Minderheit. Die junge Generation geht meist ihren eigenen Weg und baut selbst. Die Zahl der Singlehaushalte nimmt zu. Knapp über ein Drittel aller bestehenden Haushalte in Niederösterreich sind Einpersonenhaushalte.

Dabei hätte eine Erweiterung eines bestehenden Wohngebäudes neben dem Bodenverbrauch auch viele andere Vorteile: Unversiegelte Flächen in den Gemeinden werden geschont, das schützt auch den natürlichen Wasserkreislauf in der Gemeinde.

In Zeiten wachsender Klima- und Umweltbewusstheit rückt der Umgang mit Ressourcen immer mehr in den Mittelpunkt. Damit so ein Umbau ordentlich funktioniert, braucht man aber einen Plan.

Getrennte Familienräume einplanen

Die Architekten Lisi Wieser und Erwin Stättner haben viele dieser Pläne erstellt. Der NÖ Gemeinde geben sie einen Einblick in die Möglichkeiten, Raum für alle Generationen

zu schaffen – und zwar so, dass dennoch die Privatsphäre nicht darunter leidet. „Gerne geteilte Räume sind zum Beispiel ein Abstell- raum, eine Waschküche oder ein Fitnessraum. Es ist jedoch wichtig, getrennte Familienräume einzuplanen“, so Lisi Wieser.

Analyse der Familienbedürfnisse

Lisi Wieser geht in Ihren Planungen auf die Familienbedürfnisse ein und plant unter anderem unterschiedliche Räume für unterschiedliche Lautstärken mit ein. Gerade was den Lärm betrifft, ist die ältere Generation empfindlicher. Deshalb ist es wichtig, für einen ausreichenden Schallschutz zwischen den Einheiten zu sorgen. Schlafzimmer, aber auch Aufenthaltsräume im eigenen Bereich, sollten möglichst weit voneinander entfernt sein, damit sich hier kein Konflikt ergibt. Tendenziell ist es so, dass die ältere Genera- tion barrierefrei im Erdgeschoß, die jüngere Generation im Obergeschoß wohnt. Ein eigener Gartenzugang oder aber auch ein eigener Eingangsbereich für beide Generationen beugt Konflikten vor. „Wenn die Kinder schmutzig durch Omas Wohnzimmer laufen, wird die Oma über kurz oder lang keine Freude haben“, so Lisi Wieser.

Mit regelmäßiger Kommunikation untereinander und gegenseitigem Respekt funktioniert das Zusammenleben.Streitpunkte können im Vorfeld der Planung schon beseitigt werden, wenn alle Generationen ihre Bedenken ehrlich aufzeigen. „Ich halt="Magazin des NÖ Gemeindebunden - Heimvorteil: Alle unter einem Dach"das schon aus“ funktioniert nur einen gewissen Zeitraum, auf Dauer staut sich der Frust.

Symbiose zwischen Jung und Alt

Kinderbetreuung. Unterstützung gibt es also wechselseitig. Die Großeltern holen die Kinder ab oder die Jungen unterstützen im Haushalt. Mit einem Mehrgenerationenhaus ist es auch möglich, die Pflegesituation hinauszuzögern. Ein Raum, wo alle zusammenkommen können, ist für Jung und alt="Magazin des NÖ Gemeindebunden - Heimvorteil: Alle unter einem Dach"eine Bereicherung. Allerdings, erzählt Lisi Wieser augenzwin- kernd, weicht gerade die ältere Generation keinen Schritt zurück, wenn es um die Auftei- lung von Wohnräumen geht. Die Menschen sind ihre Grundrisse gewohnt und geben nur ungern Wohnraum ab. Wenn es allerdings um einen Gartenzugang für die Enkelkinder geht, dann kann auch das zuvor nicht antastbare Schlafzimmer weichen. Die Aufforderung ihrerseits ist ganz klar: „Jeder darf und soll sich seinen eigenen Wohnraum gut ansehen: Welche Räume brauche ich wirklich und welche kann ich abgeben“, sagt Wieser.
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Architektin Dr. Lisi Wieser

Magazin des NÖ Gemeindebunden - Heimvorteil: Alle unter einem Dach